AGB für Schießtrainings & Kurse mit DMS
Wer überlegt, an einem Schießtraining teilzunehmen, sollte von sich selbst ebenso wenige Fehler dulden, wie er von anderen Schützen akzeptieren will. Die AGB regeln nicht nur Organisatorisches und den Trainingsablauf. Sie liefern außerdem einen Überblick über Preise, Kursinhalte und definitive Ausschlussgründe, etwa den Verstoß gegen Sicherheitsregeln. Sie sind ein schmaler Grat zwischen „Ich will etwas Neues, vielleicht Suspektes lernen“ und „Ich darf keine lebensgefährlichen Fehler machen“. Beim Einstieg in die Schießpraxis lassen sich Fehler nicht vermeiden. Wesentlich ist, wie Sie mit ihnen umgehen. Und ob sich nach einer gewissen Zeit Verbesserungen zeigen. Nicht nur im Trefferbild – auch in der Handhabungsroutine.
Essenziell ist die Fähigkeit, sich emotionslos eingestehen zu können, dass man vielleicht nicht für den Schießsport geeignet ist. Der Schießsport fordert permanent – zu Beginn nicht weniger wie in der Zukunft – enorme Konzentrationsfähigkeit und mentale Stressresilienz. Um beides auszutesten, ist ein Schnupperschießen ideal. Im Zuge eines solchen kann sich aber auch abzeichnen, dass die Konzentrationsfähigkeit eines Individuums nicht im Umgang mit der Schusswaffe münden sollte. Die meisten Fehler tragen sich nicht mit Absicht zu. Trotzdem muss Ihr Schießtrainer Ihnen irgendwann, wenn sich unter dem Aspekt der Sicherheit keine Verbesserung zeigt, den Zugang zur Schusswaffe verwehren, um seine eigene waffenrechtliche Verlässlichkeit zu wahren. All die Besonderheiten und Risiken, die mit einem Schießtraining oder dem Waffenbesitz einhergehen, entnehmen Sie diesen AGB. Diese gelten für jedes DMS-Schießtraining und jeden DMS-Waffenkurs, egal auf welcher Schießanlage.
Sicherheitsregeln im Umgang mit Waffen
Weltweit haben sich einige explizite Sicherheitsregeln etabliert. Mit ihrer konsequenten Einhaltung sind Sie nicht nur auf jeder Schießanlage gern gesehen, Sie beugen damit auch lebensgefährlichen Unfällen vor. Das gesamte DMS-Trainingskonzept spielt bei diesen Sicherheitsregeln eine bedeutende Rolle: Wenn jemand Sie am Schießstand beobachtet, soll derjenige gleich wissen, bei wem Sie das Schießen gelernt haben. Wie wichtig Sicherheit am Schießstand wirklich ist, erfahren Sie im Blogartikel Sicherheitsregeln im Umgang mit Schusswaffen.
Fehler, Gefahren & Haftungsfragen
Jeder Schütze ist für seinen abgegebenen Schuss selbst verantwortlich. Zivilrechtlich wie strafrechtlich haftet er aufgrund seiner Geschäfts- und Deliktsfähigkeit selbst für Schäden, die er verursacht; auch, wenn er keine Waffenbesitzkarte hat. Natürlich sind Fehler zu Beginn normal und Sie sollten Ihr Tunlichstes daran setzen, sie so schnell wie möglich abzutrainieren. Dieser ist einer der wichtigsten Punkte, wenn Sie frisch in die Schießpraxis und den Waffenbesitz einsteigen: Ihr Schießtrainer schaut Ihnen genau über die Schulter und kann reagieren, bevor Sie selbst wissen, was Sie gleich tun werden.
Organisatorisches
In meinen Preisen und Angeboten versuche ich immer sportlich-fair zu bleiben. Gewisse Aufwendungen können jedoch nicht dauerhaft kostenfrei erbracht werden oder sind an gesetzliche Bestimmungen geknüpft. Ein unverhältnismäßiges Ausmaß an Serviceanfragen beispielsweise kann ein Grund für Mehrkosten sein. Die Unterzeichnung einer Haftungserklärung vor dem Schießtraining ist aus rechtlichen Gründen ebenfalls erforderlich, ohne sie startet daher kein Schießtraining. Da auch andere Schützen den von Ihnen gewünschten Schießstand reservieren, können anfängliche Verspätungen danach nicht immer aufgeholt werden – und bei kurzfristigen Terminanfragen kann auch kein freier Schießstand garantiert werden. In den AGB finden Sie die Best Practises für ein erfolgreiches Terminmanagement.

