Anfrage Waffentuning
Je intensiver Sie in die Schießpraxis einsteigen und je näher Sie dem professionellen Schießsport auf Verbandsebene kommen, desto öfter werden Sie auch Gedanken an die Optimierung Ihrer Waffe und der Munition hegen. Ist eine adäquate Schießtechnik vorhanden – ohne Sie bringt auch Waffentuning nur bedingt Verbesserungen – verleiht Ihnen zielgerichtetes Waffentuning das letzte Quäntchen Effizienz, Genauigkeit und im Idealfall eine höhere Platzierung im Wettkampf. Das Waffentuning kann zusätzliche Ausstattungsmerkmale einer Waffe umfassen, aber auch den Austausch einzelner Teile, etwa der Abzugsgruppe, eine strengere (oder leichtere) Feder uvm. Die Grundlagen des Waffentungings uns Aspekte, die Möglich (und finanzierbar) sind, lernen Sie in diesem Kurs kennen. Im Anschlusstraining haben Sie die Möglichkeit, die Waffe selbst mit Originalteilen und Tuningteilen am Schießstand zu testen und direkte Vergleiche anzustellen.
Hinweis:
Die Bearbeitung Ihrer Waffe, der Austausch von Abzugsgruppe oder Federn sowie die Adaptierung durch zusätzliche Teile ist rechtlich unproblematisch. Kritisch wird es dann, wenn Sie Veränderungen an den höchstbeanspruchten Teilen Ihrer Waffe vornehmen. Wenn Sie beispielsweise den Lauf von außen abschleifen, weil Ihnen eine Beschichtung nicht gefällt, und zu viel Material abtragen, kann es passieren, dass der Lauf zu dünn wird und nicht mehr den gesetzlichen Vorgaben respektive den Vorgaben des Herstellers entspricht. In diesem Fall müssten Sie Ihre Waffe einer beschussamtlichen Erprobung unterziehen (verpflichtend). Nur, wenn Ihre Waffe diese Erprobung besteht und den entsprechenden Prüfstempel erhält, dürfen Sie auch damit schießen gehen.
Bedenken Sie bitte auch, dass ich kraft unternehmerische Befugnisse Ihnen zwar zeigen und erklären darf, wie Sie einzelne Teile austauschen (insbes. an meinen Leihwaffen), ich darf jedoch an Ihren Waffen keine Wartungs- oder Instandhaltungsarbeiten vornehmen. Dies ist Gewerbetreibenden des Waffengewerbes vorenthalten.

